Work und Travel in den USA – einmal über das normale „Tourist-sein“ hinausgehen

Work und Travel in den USAEs ist ein riesiges Abenteuer die USA zu bereisen und dabei die vielen großartigen Städte, Nationalparks und Sehenswürdigkeiten zu erleben. Wer jedoch nicht „einfach“ Tourist sein möchte, sondern in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten leben und arbeiten möchte, für den ist Work und Travel genau das richtige. Dabei kann das Jobben mit dem Reisen verbunden werden und der positive Effekt dabei, man lernt den einzigartigen “American Way of Life“ kennen.

Wie funktioniert Work & Travel?

Durch das sogenannte Jobhopping verdient man sich die nötigen Mittel für seine Reise in den USA. Das Working-Holiday-Visa ist speziell für diese Form des Reisens entwickelt worden. Allerdings müssen ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um es zu erhalten.

  • Altersbeschränkung: 18 – 30 Jahre
  • Nachweis finanzieller Mittel von 1.000 US-Dollar
  • Oftmals wird eine Zusage für einen bezahlten Job verlangt / Jobdauer mind. 4 Monate
  • Ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache
  • Work and Travel Krankenversicherung

Besonders die Altersgruppe von 18 bis 30 Jahren bevorzugt Work & Travel in den USA. Denn durch diese Reiseform bietet sich die Chance, die Kultur und die Sprache intensiv kennen zu lernen. Angeboten wird Work & Travel zumeist von Studienreise-Veranstalter.

Die USA und ihre Besonderheiten beim Work & Travel

Anders als bei den Work & Travel Reisen nach Australien oder Neuseeland beispielsweise stellen die USA dabei eine Besonderheit dar. Der Grund ist, dass das Jobben und Umherreisen nur begrenzt durchführbar ist, was bedeutet das der klassische Weg des Work & Travel nicht umsetzbar ist. Doch keine Sorge, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Damit das Jobhopping doch funktioniert, gibt es das J1-Visum, das speziell für Austauschprogramme besteht. Damit kann dann für eine bestimmte Zeit an einem Ort gearbeitet werden und den Rest der Zeit nutzt man zum Reisen innerhalb der USA. Allerdings ist auch die Vergabe von dem J1-Visa an ganz bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Diese fallen allerdings von sehr unterschiedlich aus zwischen den einzelnen Programmen die angeboten werden. Somit ist Work & Travel in den USA ganz anders als in anderen Ländern.

Die Ein- und Ausreise in die USA

Der Inhaber des J1-Visa darf frühestens 30 Tage vor dem Arbeits-/Programmbeginn in die USA einreisen. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass am Flughafen intensiv danach gefragt wird, warum die Einreise so frühzeitig erfolgt. Der Grund ist, dass befürchtet wird, dass vorab illegal eine Arbeit aufgenommen wird vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn. Daher sollte man Nachweise liefern, wie die Adresse eines Freundes den man einen Besuch abstatten möchte oder eine Flugbestätigung für einen Inlandsflug. Dass Visa endet mit dem Tag, das als Enddatum des Austauschprogrammes, das in dem Visa-Antrag angegeben wurde. Anschließend stehen dann noch 30 Tage zur Verfügung, um zu reisen. Bei dieser Zeit handelt es sich m die sogenannte „grace period“.

Die Alternative zum J1-Visa

Wer Work & Travel in den USA ohne das J1-Visa absolvieren möchte, dem bietet sich die Alternative, als Volunteer zu arbeiten, wofür dann nur das Touristen-Visa benötigt wird. So kann beispielsweise Freiwilligenarbeit in einem der US-Nationalparks geleistet werden, wo man dann mit anderen Freiwilligen aus der ganzen Welt gemeinsam an der Erhaltung der Natur und Tierwelt arbeitet.

Informationen und Tipps zum Work and Travel in den USA:

Bild: pixabay.com

 
 

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