Volkskrankheit Neurodermitis: So können die Beschwerden gelindert werden

Volkskrankheit Neurodermitis: So können die Beschwerden gelindert werden Neurodermitis ist eine der sogenannten Zivilisationskrankheiten. Mit zunehmender Umweltbelastung und Stress im Alltag nimmt auch die Anzahl der Betroffenen zu. Bereits Kinder im Säuglingsalter sind von den extrem trockenen, juckenden und entzündeten Hautpartien betroffen. Standardtherapien, wie beispielsweise mit kortisonhaltigen Salben, Bestrahlungen oder gar Zellgiften, zeigen gegen die Hauterkrankung oft keine nennenswerte Wirkung. Denn nach wie vor vernachlässigen Ärzte oft, das Augenmerk ihrer Patienten auf die Auslöser zu richten, die eine Neurodermitis zur Folge haben können.

Ursachen und Wirkung

Nicht nur ein möglicher Kontakt mit Umweltgiften spielt bei der zunehmend um sich greifenden Geißel der Neurodermitis eine tragende Rolle. Auch Stress, die Ernährung und eine ungesunde Lebensführung an sich können die Erkrankung an Neurodermitis zur Folge haben. Auslöser für die Hauterkrankung können beispielsweise hochallergene Nahrungsmittel wie Nüsse, Soja oder Erdbeeren sein. So erklärt sich auch, dass bereits Säuglinge an Neurodermitis leiden können, wenn sie durch die Muttermilch allergene Stoffe aufnehmen. Grundsätzlich jedoch gilt, dass immer drei Faktoren zusammenfließen müssen, um Neurodermitis-Schübe auszulösen: Allergene, die eine Überreaktion des Körpers hervorrufen, ein Infekt der Haut (der beispielsweise durch langes Duschen begünstigt wird) oder einer der Schleimhäute und des Darmes sowie zusätzlich Schadstoffe aus der Umwelt.

Gesund leben, Auslöser vermeiden

Die besten Methoden, um eine Neurodermitis erfolgreich zu bekämpfen und Schübe zu vermeiden, sind daher eine gesunde Lebensführung und eine ausgewogene Ernährung. Wer zu Hautproblemen neigt, sollte als hochallergen bekannte Lebensmittel wie etwa Soja, Nüsse und Erdbeeren meiden. Auch Stress sollte möglichst vermieden werden – auf dieser Seite erhalten Sie weitere Tipps zur Stressbewältigung bei Neurodermitis. Geordnete Lebensverhältnisse, Sport, ausreichend Schlaf sowie die Vermeidung von Extremen in jeglicher Hinsicht sind die besten Garanten für eine gesunde Haut. Wer seiner Haut helfen möchte, ein gesundes Milieu zu erhalten, sollte auf langes Duschen verzichten und Umweltgifte wenn möglich meiden. Auch Zigarettenrauch und Abgase gehören zu den Giften, die für an Neurodermitis erkrankte Menschen sehr von Nachteil sind.

Der Neurodermitis ein Schnippchen schlagen

Schübe von Neurodermitis sind in vielen Fällen keine unabänderlichen Schicksalsschläge. Die bestmögliche Therapie der Hauterkrankung liegt nicht in der Behandlung der bereits aufgetretenen Symptome, sondern in einer bewussten Lebensführung. Wer mögliche Auslöser für Neurodermitis meidet, Sport treibt und sich entsprechend ernährt, kann oftmals ein Auftreten von Hautproblemen vermeiden und ihnen effektiv entgegen wirken.

Bild bei Lupo @pixelio.de
 
 

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