Mit der Fassadensanierung seinem Haus einen neuen Glanz verleihen

FassadensanierungEs sind meistens die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr, welche die Mängel der Fassade nach dem Winter aufzeigen. Vor allem wenn es ein harter und kalter Winter wird kann man davon ausgehen, dass die Fassade durchwegs ihre Mängel aufweist. Ein Eimer Farbe ist aber mit Sicherheit nicht die Lösung des Problems. Wer Mauerrisse entdeckt und mit dem Aussehen der Fassade bereits unzufrieden ist, der sollte auch – wenn er es noch nicht gemacht hat – mit dem Gedanken spielen, während der Sanierung gleich eine Wärmedämmung anzubringen. Nicht nur, dass eine Wärmedämmung durchwegs die Heizkosten senkt, so hilft sie auch gegen Mauerrisse nach der Winterperiode. Denn das Dämmmaterial amortisiert weitaus geringer als der herkömmliche Fassadenverputz.

Schäden am Haus senken den Marktpreis

Fassadenschäden sind nicht nur für das Mauerwerk durchwegs schädlich sondern auch für den Wert des Hauses. Man kann auch, wenn eine Grundsanierung nicht gewünscht wird, mit Gipsmörtel versuchen die Fassadenrisse zu bereinigen. Sollte man aber feststellen, dass nach wenigen Monaten die Putzmarken abermals eingerissen sind bzw. die Risse weiterführend über die Fassade laufen, sollte man keine Zeit verlieren. Denn die Risse werden größer und länger und desto mehr Beschädigungen auftreten, umso schlechter ist es für die Konsistenz des Hauses. Die Weiterführung der Risse kann aber – neben der Winterperiode – auch andere Ursachen haben. So kann bereits im Winter ein Riss entstanden sein, über welchen Feuchtigkeit eintritt und den dahinter liegenden Stein wie Mörtel angreift, sodass dieser verrottet. Ebenfalls kann es sein, dass der Baugrund bereits nachgegeben hat oder durch Frost die Fundamentsohle angehoben wurde. Auch ein Mangel des Maueraufbaues kann eine Ursache für Mauerrisse sein.

Eine Sanierung inklusive der Dämmung spart Geld

In der Regel sollte abgewogen werden, was eine Sanierung kostet und wie teuer eine Sanierung inklusive einer Wärmedämmung ist. Denn wer seine Fassade gleichzeitig mit einer Wärmedämmung verkleidet, der kann bis zu 70 Prozent der Heizkosten sparen, was durchschnittlich ungefähr pro Jahr 1.500 Euro sind. Eine Wärmedämmung für eine Fassade eines Einfamilienhauses mit der Größe von 90 m² beträgt in etwa 12.000 Euro. Hier müssen jedoch noch Nebenkosten – wie neue Fensterbänke – oder auch neue Türrahmen berücksichtigt werden. Insgesamt kann man – je nach Firma – davon ausgehen, dass 15.000 Euro durchwegs ein fairer Preis sind. Wer seine Fassade lieber selbst repariert bzw. mit einer Wärmeisolierung verkleidet, der sollte damit Erfahrung haben. Eine schlechte Wärmedämmung kann nämlich durchwegs weitaus mehr Schaden anrichten als man sich denkt. Der Vorteil der Wärmedämmung ist, dass nach ungefähr 10 Jahren die Kosten der Wärmedämmung als Gewinn verbucht werden können, da man diese Kosten bei den Heizkosten spart. Wer hingegen nur eine Fassadensanierung vornimmt, welche ungefähr zwischen 1.000 Euro und 3.000 Euro (je nach Art der Beschädigung), kann davon ausgehen, dass er alle fünf Jahre – je nach der Härte der Winterperiode – seine Fassade erneuern bzw. sanieren muss.

Heizkosten werden nicht gespart, sodass nach ungefähr fünf bis sieben Jahren durchwegs die Kosten für die Wärmedämmung durchwegs verheizt oder mittels der Sanierung der Fassade ausgegeben wurden. Ebenfalls gibt es Wohnbauförderungen – abhängig nach dem Bundesland – für eine Wärmedämmung wie auch gegebenenfalls Förderungen, wenn das Haus einen gewissen Kw-Wert erreicht hat.

Vom Experten beraten lassen

Wer sich für eine Wärmedämmung der Fassade entschieden hat, sollte sich von einem Fachmann beraten lassen, welches Material bzw. welcher Dämmstoff verwendet werden soll. Je nach Dicke und Farbe des Dämmstoffes ist auch der Dämmwert anders. So gibt es bereits Materialien, welche mit einer Stärke von 14 cm in Wahrheit einen Dämmwert von einer Stärke von 25 cm betragen. Desto hochwertiger das Dämmmaterial, desto teurer wird natürlich die Wärmedämmung. Der Preis von 20.000 Euro sollte aber bei einem sehr guten Material für ein Einfamilienhaus dennoch nicht überstiegen werden. Auf dem Blog rund um Immobilien und Eigenheim, findet man spannende Artikeln rund um das eigene Haus.

 
 

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