Küche richtig und individuell planen

KücheFür viele Familien ist die Küche das Herzstück des Hauses. Hier wird gemeinsam gekocht, gebacken, aber auch gelacht, gestritten und geredet. Entsprechend viel Zeit investieren die Meisten in die Planung der eigenen Küche. Tatsächlich ist die Planung oft nicht so leicht, denn sie muss generell an den Raumschnitt und das dort vorhandene Raumangebot angepasst werden.

Darüber hinaus gilt es die individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Wer gerne backt und kocht, braucht in der Küche mehr Platz als jemand, der sich auf die Zubereitung kleiner Snacks und Fast Food besinnt.

Damit die Küche zum Schluss nicht nur hübsch, sondern auch funktional ist, kann es sich lohnen, einen erfahrenen Küchenprofi mit ins Boot zu holen. Er kennt nicht nur die Vor- und Nachteile, die sich aus verschiedenen Küchenarten ergeben, sondern kann auch bei der Planung der richtigen Anschlüsse helfen.

Bauliche Voraussetzungen prüfen

Bevor mit der detaillierte Küchenplanung begonnen werden kann, gilt es die baulichen Voraussetzungen zu prüfen. Zunächst muss die Küche genau ausgemessen werden. Hier gilt es ebenso auf Fenster und Türen zu achten. 

Erst wenn das Platzangebot und die Raumsituation im Allgemeinen bekannt sind, kann eingeschätzt werden, ob beispielsweise eine offene Küche empfehlenswert ist. Im Zuge der Überprüfung der baulichen Voraussetzungen gilt es ebenso auf die vorhandenen Anschlüsse achten oder auch die Verlegung der Neuen zu planen. In der Küche werden neben Wasser und Abwasseranschluss in erster Linie Strom, Starkstrom und ein Anschluss für die Dunstabzugshaube gebraucht.

Die richtige Küchenform finden

Wie Fachhändler vor Ort und der Online-Handel, zum Beispiel hardeck.de, zeigen, ist die Auswahl an Küchenformen und Stilen riesig. Die möglichen Küchenformen reichen von dem klassischen L-Schnitt über eine u-förmige Anordnung der Küchenmöbel bis hin zu Ausführungen, die mit einer Kücheninsel arbeiten.

Bei der Auswahl der Küchenform und neuer Trends gilt es immer, das individuelle Wohnkonzept im Hinterkopf zu behalten. Interessant ist beispielsweise, ob eine offene Wohnküche entstehen soll, in der Wohnzimmer und Küche ineinander fließen oder ob Küche und Esszimmer beispielsweise strikt getrennt sind.

Der Stil ist dagegen in erster Linie eine optische Frage, bei dem der individuelle Geschmack entscheiden darf. Neben modernen Küchen gibt es klassisch-zeitlose Möbelserien, aber zum Beispiel auch die Landhausküche. Letztere geht immer mit einem nostalgischen Charakter einher, ist aber gerade in großzügig geschnittenen Räumen sehr gut aufgehoben.

Jeder Küchenstil kann übrigens durch verschiedene Fronten und Griffe abgerundet werden. Auch hier gibt es eine entsprechend große Auswahl, die erheblich von verschiedenen Materialien geprägt wird. Neben Griffen aus Holz haben sich vor allem Ausführungen aus Kunststoff und Edelstahl etabliert.

Auf die Ergonomie achten

Gerade in der Küche darf die Ergonomie nicht aus den Augen verloren werden. Immerhin gehört sie zu den Funktions- oder Arbeitsräumen des Hauses. Wichtig ist beispielsweise die Definition der richtigen Arbeitshöhe. So müssen Arbeitsplatte, Kochstelle und Spüle in einer auf die Körpergröße angepassten Höhe angebracht werden.

Bei der Küchenplanung hat sich das sogenannte magische Dreieck bewährt. Es setzt sich aus Vorbereiten, Kochen und Spülen zusammen und soll in erster Linie für kurze Wege sorgen. So sollten die Hauptarbeitsbereiche unmittelbar nebeneinander angeordnet sein. Funktionalität ist auch bei der Arbeitsplatte entscheidend. Die Optik ist dabei die eine Seite, Pflege und Reinigung die andere.

 
 

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