Fremdsprachen neben dem Job lernen – so kann es gehen

Fremdsprachen lernenNeben dem Berufsalltag einen Sprachkurs zu belegen, stellt eine echte Herausforderung dar. Liebgewonnene Hobbys und feste Freizeitaktivitäten nach Feierabend fallen einem solchen Vorhaben zum Opfer – zumindest teilweise und vorübergehend. Für jede individuelle Lebenssituation gibt es jedoch das richtige Angebot, eine neue Sprache zu lernen, ohne alte Gewohnheiten mehr als nötig zu beeinträchtigen.

Kurzer Weg nach Feierabend

Wer mit beruflichem Hintergrund eine neue Sprache erwerben muss oder will, findet bei größeren Unternehmen die Gelegenheit dazu im Haus des Arbeitgebers. Manche Firmen benötigen wegen des stärker werdenden Wirtschaftsverkehrs mit Lateinamerika zum Beispiel spanisch und portugiesisch sprechende Mitarbeiter. Sie bieten die entsprechenden Kurse häufig direkt im Haus an, die Lehrer kommen dazu in die Unternehmensgebäude – und das in der Regel direkt nach Feierabend. Das besitzt für die Sprachen lernenden Mitarbeiter den Vorteil der kurzen Wege mit ganz wenig Zeitaufwand. Ein Sprachurlaub bzw. Bildungsurlaub ist die andere Möglichkeit, die sich für einen Arbeitnehmer anbietet. Er gewährt bezahlten Mehrurlaub in dem Land, dessen Sprache angestrebt wird. In der Regel hat ein Arbeitnehmer nach 6-monatiger Betriebszugehörigkeit Anspruch auf einen Bildungsurlaub. Die genauen gesetzlichen Regelungen weichen allerdings in den einzelnen Bundesländern voneinander ab.

Genaue Wahl beim Kursangebot

Selbstverständlich ist ein Urlaub zum Spracherwerb auch eine gute Möglichkeit im Privatleben. Dann geht es etwas lockerer zu, verbunden mit Besuchen von kulturellen oder anderen öffentlichen Veranstaltungen, die hochwertige Sprachanlässe darstellen. Der Klassiker für den Sprachkurs ist jedoch die Volkshochschule (VHS). Da dort viele Menschen die Angebote buchen, gibt es die Möglichkeit, Klassen mit stark differenzierenden Anforderungen zu besuchen. So geht die VHS auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse der Teilnehmer ein und auch auf die angestrebten Sprachkompetenzen. Jemand, der in Brasilien Urlaub macht, benötigt ein anderes Portugiesisch als der Betriebswirt, der in die dortige Niederlassung seines deutschen Mutterkonzerns wechselt. Besonders effizient ist der Spracherwerb auch in den eigenen vier Wänden. Das ist online denkbar, möglich machen es diverse Sprachlernportale – mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.

Eigene Ziele als Startposition

Wer eine neue Sprache anstrebt, beantwortet sich zunächst die Frage: Wieso und zu welchem Zweck? Je nachdem, wie die Antwort darauf ausfällt und wie viel Zeit dafür zur Verfügung steht (oder Zeitdruck herrscht), wählen Sie dann das passende Angebot aus.

Bild by Stephan-Bachmann @pixelio.de
 
 

Share this Post